Beauty

Meine Erfahrungen mit dem neuen #VeetSpawax

Auf dem Weg zu glatter Haut habe ich eigentlich schon alles ausprobiert: Rasieren, Kaltwachsstreifen, Enthaarungscreme und zuletzt die IPL Methode, die ähnlich zur Laserhaarentfernung ist. Mit dieser Methode bin ich zwar ganz zufrieden, doch kleine Schwächen hat auch sie. Was mir bisher noch in meinem Erfahrungsschatz fehlte, war Warmwachs. Wurde es im Handel bisher nur in Kombination mit Vliesstreifen angeboten, bringt Veet nun mit dem neuen Spawax das professionelle Ergebnis von der Kosmetikerin nach Hause.

Veet Spawax

Ich wollte Warmwachs schon immer mal ausprobieren und war dementsprechend schon sehr auf das Ergebnis und vor allem auch auf die Anwendung gespannt. Erfahrungen mit Wachs hatte ich bisher nur in Form von Kaltwachsstreifen, welche ich vor Jahren mal eine Zeit lang verwendet habe. Doch richtig zufrieden war ich mit dieser Methode nie: man hatte doch meist Hemmungen, die Streifen ganz schnell und mit einem Ruck abzuziehen. Dementsprechend blieben immer noch Haare zurück, die dann mühsam mit der Pinzette entfernt werden mussten. Auch hatten sich die Streifen meist nicht gleichmäßig erwärmt und sorgten so auch nicht für optimale Ergebnisse.

Veet Spawax

Beim Veet Spawax funktioniert die Haarentfernung nun anders. Man erhitzt sich sein Wachs selbst in einem Behälter und trägt es mit einem Spatel auf. Statt dann noch einen Streifen aufzukleben, trocknet das Wachs komplett durch und kann einfach abgezogen werden.

Veet Spawax

In der Theorie klingt das alles sehr gut und vielversprechend. Da ich meine Beine ja mit IPL behandle und dort fast keinen Haarwuchs mehr habe, habe ich mich bei der Anwendung auf Achseln und Bikinizone beschränkt. Ein bisschen nervös war ich schon, da ich meine Achseln bisher immer nur rasiert habe und schon ahnte, dass es dieses Mal „etwas“ unangenehm werden könnte. 😉
Werfen wir zunächst aber einen Blick auf den Packungsinhalt.

Veet Spawax

Eine Packung Veet Spawax enthält folgendes:

  • Wachserhitzer
  • Spatel
  • Stromkabel
  • 6 Wachsscheiben
  • Anwendungsanleitung

Das Set enthält also alles, um direkt loszulegen.

Veet Spawax

Den Spatel findet man praktischerweise, wenn man den Deckel des Erhitzers öffnet. Dort kann man ihn später nach der Anwendung auch wieder ablegen. Optisch finde ich den Erhitzer schon mal sehr schön, er wirkt hochwertig und ist recht leicht.

Veet Spawax  Veet Spawax
(zum Vergrößern klicken)

Die Wachsscheiben sind im trockenen Zustand sehr hart und verbreiten einen angenehmen, leicht süßlichen Duft, der mir auch schon von den Kaltwachsstreifen von Veet bekannt ist. Die Farbe gefällt mir ebenfalls gut.

Inhaltsstoffe:
Glyceryl Rosinate, Cera Alba, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Paraffin, Aqua, Triethylene Glycol Rosinate, Ethylene/VA Copolymer, Parfum, Linalool, Hexyl Cinnamal, Benzyl Salicylate, Limonene, Ethylene Dioleamide , Octadecyl Di-t-butyl-4-hydroxyhydrocinnamate, Pentaerythrityl Tetra-di-t-butyl Hydroxyhydrocinnamate, CI 77891, CI 77742

Nach Studieren der Anwendungsanleitung konnte es losgehen. Da ich in meinem Badezimmer nur Steckdosen neben den Waschbecken habe und den Behälter dort nicht abstellen wollte, habe ich mir eine kleine Trittleiter geholt und ihn darauf platziert. Da bei solchen Anwendungen immer mal etwas daneben gehen kann, sollte man es also möglichst nirgendwo machen, wo man den Boden nicht reinigen kann. 😉

Veet Spawax

Da ich bei meiner ersten Anwendung Bereiche an den Unterschenkeln und den Achseln behandeln wollte, habe ich 4 Wachsscheiben in den Behälter gelegt. Es ist nicht schlimm, wenn man sich etwas verschätzt und später Wachs übrigbleibt, denn dieses kann einfach wieder im Behälter durchhärten und das nächste Mal erneut verwendet werden. Nachdem ich den Behälter mit dem Stromnetz verbunden habe, braucht er ungefähr eine halbe Stunde, um das Wachs vollständig zu schmelzen. Den Deckel sollte man während dieser Zeit aufsetzen, damit sich die Wärme gut entwickeln kann. Wenn das Gerät mit dem Strom verbunden ist, leuchtet es unten rötlich auf, was mir sehr gut gefällt. So erzeugt es nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern zeigt auch an, dass das Gerät in Betrieb ist.

Veet Spawax

Während der halben Stunde sollte man das Wachs zwischendurch mit dem Spatel ein bisschen umrühren, damit es sich gleichmäßig im Behälter verteilt und schneller schmilzt.

Veet Spawax

Das Gerät bleibt übrigens auch während der Anwendung immer am Strom, damit das Wachs schön flüssig bleibt und nicht wieder härtet. Die Temperatur wird dabei konstant gehalten, sodass man nicht befürchten muss, sich irgendwann mit dem Wachs zu verbrennen.

Veet Spawax

Nach 30 Minuten war das Wachs dann auch wirklich einsatzbereit und es konnte losgehen. Mit dem Spatel entnimmt man nun eine ungefähr walnussgroße Menge und streicht es schnell auf die Haut. Wenn man das Wachs entnimmt, sollte man den Spatel ein paar Mal um sich selbst drehen, damit das Wachs keine Fäden zieht. Ganz kann man diese aber nicht vermeiden, sodass der Boden teilweise nach der Anwendung etwas gereinigt werden musste. Das Wachs soll ca. 1-2 mm dünn aufgetragen werden, nur an der Stelle, die man später zum Abziehen verwendet, sollte es für die Griffigkeit etwas dicker sein. Anfangs war es gar nicht so leicht, das Wachs gut und vor allem gleichmäßig auf der Haut zu verteilen, das kommt aber mit der Routine. Bei meiner zweiten Anwendung eine Woche später hatte ich den Dreh schon etwas besser raus. Das Wachs hat eine angenehme Wärme und ist definitiv nicht zu heiß. Es trocknet wirklich sehr schnell, sodass man es mit dem Spatel wirklich zügig auftragen sollte, damit es nicht schon härtet. Nach 30 Sekunden bis 1 Minute kann man es dann von der Haut abziehen.

Veet Spawax

Das kostet Anfangs wirklich etwas Überwindung, ist dann aber gar nicht so schlimm. An den Beinen habe ich ja nicht mehr so viel Haarwuchs, sodass die Anwendung dort nicht allzu schmerzhaft war. Ich muss aber auch sagen, dass es dort komischerweise nicht so gut geklappt hat. Vielleicht, weil die Haut dort durch Bodylotions immer etwas fettig ist. Veet empfiehlt, vor der Anwendung auf die zu behandelnden Stellen etwas Babypuder aufzutragen, um sie so zu entfetten. Da ich dies aber nicht im Haus hatte, musste es eben so gehen.
Todesmutig wagte ich mich nach den Beinen dann an die Achseln. Dort waren einige Härchen mehr und ich trug eine großzügige Menge Wachs auf, was vielleicht nicht die beste Idee war. Unbekümmert entfernte ich das Wachs mit einem Ruck und legte danach erstmal ein kleines Tänzchen durch mein Badezimmer hin, denn es war wirklich OUCH! 😀 So habe ich schnell herausgefunden, dass man an sensiblen Stellen das Wachs lieber nur kleinflächig aufträgt und dafür öfter behandelt. Meine Haare waren wohl aber auch ein bisschen zu lang, sodass es dadurch schmerzhafter war. Am nächsten Tag habe ich mich dann nochmal rasiert und eine Woche gewartet, um den Achseln noch eine Chance zu geben. Nun hatten die Härchen eine gute Länge und durch die kleinere Anwendungsfläche war es auch nicht mehr ganz so schlimm. Schmerzhaft ist es aber natürlich trotzdem, da darf man sich nichts vormachen. Das Gute ist, dass wirklich viele Härchen am Wachs kleben blieben und entfernt wurden. Trotzdem musste ich manche Stellen mehrfach wachsen, um alle Härchen zu entfernen. Das ging mir auch an der Bikinizone so.
Nach der Behandlung sollte man für 24 Stunden keine parfümierten Cremes oder Deos mit Alkohol benutzen, da das die Haut nur reizen würde. Das glatte Ergebnis hält je nach Haarwuchs im Schnitt vier Wochen.

Mein Fazit

Auch wenn die Anwendung beim ersten Mal nicht so rund lief, bin ich mit dem Veet Spawax recht zufrieden. Um sehr gute Ergebnisse zu erzielen, braucht man allerdings ein bisschen Übung, um die Menge des Wachses und die Größe der Fläche gut einschätzen zu können. Die Anwendung ohne Vliesstreifen empfinde ich als sehr praktisch, das Wachs lässt sich gut abziehen und danach einfach im Müll entsorgen. Super finde ich auch, dass man übrig gebliebenes Wachs einfach im Behälter lassen kann und es für die nächste Anwendung wieder erwärmt.
Man darf natürlich nicht denken, dass die Behandlung schmerzfrei ist, denn das geht nun mal nicht, wenn man sich etwas auf die Haut streicht, was die Härchen dann aus der Haut zieht. 😉 Gerade im Bereich der Achseln und der Bikinizone ist die Anwendung daher kein Spaziergang. Wenn man die Zähne aber zusammenbeißt, wird man mit schön glatter Haut verwöhnt. Vor allem im Bereich der Achseln finde ich das echt praktisch und das ständige Rasieren fällt weg. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass das Wachs schnell Fäden zieht, da muss man wirklich aufpassen, nicht sich und seine Umgebung einzusauen. Ebenfalls etwas schwierig fand ich, dass das überschüssige Wachs am Spatel schnell fest wird, sodass man das Wachs aus dem Behälter dann nicht mehr ganz so gut auf die Haut auftragen kann. So muss man während der Anwendung zwischendurch immer etwas mühsam das harte Wachs vom Spatel knibbeln.

Das Produkt hat also seine Vor- und Nachteile. Im Bereich des Wachses ist es aber mein bisher bestes Produkt und Kaltwachsstreifen und Co. würden bei mir nun definitiv nicht mehr zum Einsatz kommen. 😉 Für die Beine werde ich das Gerät nicht verwenden, da ich dort keinen großen Bedarf habe, aber im Bereich der Achseln und der Bikinizone werde ich wohl auch in Zukunft immer mal wieder zum Veet Spawax greifen. Dort haben die Ergebnisse mich einfach überzeugt.

(Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt)

Veet Spawax Startset um 26 €

Veet Spawax Wachsscheiben Nachfüller 6 Stk. um 7 €

Wie sieht es bei euch zum Thema Haarentfernung aus? Welche Methode verwendet ihr, und seid ihr zufrieden damit?

Eure Smiley 🙂

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17 thoughts on “Meine Erfahrungen mit dem neuen #VeetSpawax”

  1. Huhu Smiley,

    also stylisch ist das Teilchen, das muss ich schon sagen. Ich musste gerade grinsen, stelle ich mir doch vor, wie du durch’s Bad getänzelt bist. 😉 Autsch! 🙂 Ich bin so fürchterlich schmerzempfindlich, epilieren geht bei mir gar nicht, an den Beinen ja, aber der Rest – never! Ich benutze den Lumea von Philips und bin sehr zufrieden damit, allerdings habe ich ehrlicherweise auch schon mal geschludert und schwups, waren die lästigen Biester schon wieder am Start. Diese Art hier scheint auf jeden Fall eine gute Alternative zu sein, auch wenn man hier schon mutig sein muss. 😉

    Herzliche Grüße – TaTi

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    1. Huhu liebe TaTi,
      jaa da habe ich einen kleinen Stepptanz hingelegt. 😀
      Bei mir kommt es immer auf die Tagesform an. Manchmal kann ich sowas ganz gut wegstecken, manchmal geht’s gar nicht richtig. Epiliert habe ich bisher auch nur an den Beinen, an anderen Stellen könnte ich mir das auch eher nicht vorstellen. 😉
      Ich habe auch einen Lumea, für die Beine und teilweise für die Bikinizone ist er echt klasse. Mein letztes Blitzen liegt schon ein paar Monate zurück und bisher hält sich das Wachstum immer noch in Grenzen. Mal sehen, wann ich wieder ran muss.
      Das stimmt, ein bisschen Mut muss man schon aufbringen. Aber so schnell wie die Depiladoras schaffe ich das Abziehen trotzdem nie. 😉

      Herzliche Grüße zurück!

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      1. Huhu,

        hihihi, nee, so flott sind wir nicht. 🙂

        Ich komme immer wieder gerne hier vorbei, du hast deine Seite richtig freundlich und schön gestaltet, das wollte ich nur mal eben gesagt haben. 😉

        Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße – TaTi

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    1. Mir hat es auch ganz gut gefallen, man muss sich nur ein bisschen an die Handhabung gewöhnen. Ich freue mich, dass ich an den Achseln in letzter Zeit nur selten rasieren musste. 😉 Ja, bei dm habe ich es auch schon gesehen. Für’s nächste Mal habe ich aber noch zwei Scheiben. 🙂

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  2. Hey meine allerliebste Lieblings-Smiley 🙂
    ein toller und ausführlicher Erfahrungsbericht Süße und ich muss sagen, dein Badezimmer-Tänzchen hätte ich nur zuuuu gerne gesehen 😉
    Ich bin nach Versuchen mit Warm- und Kaltwachs sowie Epilieren wieder zum altbewährten Rasierer zurückgekehrt, weil mich nichts auf dauer zufrieden gestellt hat. Alllerdings hast du mich grad sehr neugierig auf die IPL Haarentfernung gemacht, hast du dazu schon mal was geschrieben?
    Liebe Grüße und ein Drückerli :*

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    1. Vielen Dank Sweety, das freut mich!!! Ja, das Tänzchen wäre wahrscheinlich durchaus amüsant gewesen. 😉
      Ich habe auch schon viel probiert und IPL hat natürlich den Vorteil, dass es schmerzfrei ist und man viel weniger rasieren muss. Bisher habe ich hier noch nicht von meinem Lumea berichtet, ich hatte das aber mal im Hinterkopf, vielleicht kommt da in Zukunft ja mal was. 🙂

      Liebste Grüße zurück ❤

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  3. Hallo Smiley,

    schön,dass du zufriedener mit dem Gerät bist. Ich bin ja nicht wirklich ein Fan von der Variante und ein bisschen enttäuscht…überlege zurzeit aber auch noch,wie ich die Anwendung optimieren könnte.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Lu

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    1. Hallo Lu,
      ich denke dass man sich an die Anwendung vielleicht gewöhnt, bzw. es mit der Routine besser wird und man und die Kniffe dann besser klappen. 🙂

      Viele liebe Grüße zurück und ein tolles Wochenende!

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    1. Dankeschön! 🙂
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und bin schon gespannt, wie dir das Wachs gefällt. Ich war ja auch Neuling, was Warmwachs angeht. 🙂
      Epiliert habe ich früher auch oft, mittlerweile ist mir das aber irgendwie zu aua. 😉

      Liebe Grüße!

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    1. Ja, das geht mir auch immer so. Da muss man einfach einen Tag abpassen, wo man bereit ist sich ein bisschen zu quälen. 😉 Vom Ergebnis her war es das beste Wachsprodukt, was ich bisher ausprobiert habe. Ich war aber auch noch nie bei der Kosmetikerin und kann da keinen absoluten „Profivergleich“ ziehen.

      Gefällt 1 Person

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